Warum sieht der Innenminister an der steigenden Anzahl an Informationsfreiheitsanfragen kein Grund für Open Government?

In einer Stellungnahme der Bundesregierung kritisiert der Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die stark gestiegenen Informationsfreiheitsgesetz-Antragszahlen. Wie heise.de heute morgen breichtete sei – laut einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums – „der Arbeitsaufwand in den Bundesbehörden (durch IFG-Anfragen) beträchtlich gestiegen“. „Die Mehrzahl aller IFG-Anträge (stammen) von Politikern, Journalisten, Lobbyisten und Betreibern von Informationsforen im Internet“ und würden häufig auch mal inhaltsgleich sein, heißt es weiter.

Das zunehmende Interesse der Öffentlichkeit an Regierungsinformation über das Informationsfreiheitsgesetz (2012 immerhin über 6000 Anträge), ist aber weder zu kritisieren, noch ist es dann überhaupt verständlich, warum sich Friedrichs Bundesinnenministerium so vehement gegen die eigene und proaktive Öffnung von Regierungsdaten und echtes Open Government wehrt…

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